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Der Ausflug der Männer-Turnergruppe des SVK führte in diesem Jahr in das Riesengebirge in der Tschechischen Republik.

2006-Schneekoppe Gruppe P8034323 640 x 480Die Anfahrt erfolgte über den Grenzübergang Waidhaus/Rozvadov und weiter über Pilsen, Prag und Hradec Kralove, dem ehemaligen Königsgrätz nach Dolní Malá Úpa U Kostela (Malá Úpa = kleine Aupa), östlich der Schneekoppe, wo wir unser Quartier bezogen.

Das Ziel des ersten Tages war die Wanderung zur Schneekoppe (Sněžka). Nach dem Frühstück ging es

gut gestärkt und bei bestem Wetter erst einmal bergab zur Spálený Mlýn in dem unteren Teil des Dorfes Dolní Malá Úpa. Von hier aus folgten wir dem steilen Aufstieg nordöstlich im Schatten des Berges "Pĕnkavčí vrch", der mit 1104 m emporragt. Unterwegs konnte die Gruppe einem Waldarbeiter beim Holzschleppen mit Pferd zuschauen. Auf dem Weg zum "Růzová hora" (1390 m) kamen wir

unserem Ziel immer näher und es waren bereits hier herrliche Blicke in die Ferne und Seitentäler angebracht.

Vorbei an der Baude "Růzohorky", einem kleinen Waldweg folgend, war unser Ziel endlich in Sichtweite. Der Aufstieg auf den Gipfel der Schneekoppe war jedoch noch sehr steil und steinig, was noch einmal die Kraftreserven forderte.
Auf dem 1602 m hohen Gipfel der Schneekoppe angekommen, war eine herrliche Aussicht sowohl nach Tschechien als auch nach Polen zur Belohnung gegeben.

Nach der, auf dem Gipfel durchgeführten Rast zur Stärkung und Erholung, ging der Wanderweg entlang der polnisch-tschechischen Grenze in Richtung Osten zum Abstieg. Eine kleine Zwischenmahlzeit an der Baude "Jelenka" diente als Motivationsschub für den letzten Teil der Strecke, bevor es vorbei an der "Pomezní Boudy" zurück zum Basislager ging.

 

2006-Buergermeister P8044428 640 x 480Die für die folgenden Tage geplanten Bergtouren mussten wegen des einsetzenden Dauerregens durch ein "Notprogramm" ersetzt werden.
So war als erster Programmpunkt am Vormittag des zweiten Tages die Besichtigung der Befestigungsanlage "Stachelberg" anvisiert. Ein keines Schlupfloch diente als Eingang in das in den oberen Bunkerräumen eingerichtete Museum, wo die gesamte geplante Verteidigungsanlage in einem Landschaftsmodell zu sehen war. Durch eine Treppe (mit ca. 240 Stufen) ging es hinunter in den Untergrund der Anlage zu den Munitions- und Versorgungsräumen.

Beeindruckt von der riesigen Verteidigungsanlage fuhren wir weiter in die "Adersbacher Felsenstadt" (Adrzpazsko Skály), um trotz Regens zumindest ein Teil der Felsenstadt zu bewandern und bewundern zu können. Vorbei ging es an interessanten Felsgebilden, die mit etwas Fantasie Figuren oder Gegenstände erkennen liesen. So waren unter anderem ein Indianer, Handschuh, Fisch, Teufelsbrücke und Bürgermeister mit Bürgermeisterin zu Bestaunen. Die Herausforderung war jedoch das Mauseloch, ein etwa 50cm breiter Felsspalt, der zu durchwandern war.
Die Rückfahrt wurde noch durch einen kulinarischen Höhepunkt, dem Buchtelnessen, unterbrochen.

2006-Stabholzkirche Wang P8054517 640 x 480Am letzten Tag war als weiteres Programm die Stabholzkirche Wang bei Karpacz, dem früheren Krummhübel, auf polnischer Seite des Riesengebirges zu besichtigen. Die Kirche stand ursprünglich in Norwegen, war dort aber zum Abbruch bestimmt. Bei der Besichtigung, der im romanischen Stil gebauten Kirche, waren besonders die Schnitzereien an den Kapitellen und Portalen zu bestaunen.

Am Abend traf man sich noch einmal zum Ausklang in der zur Pension gehörenden Gaststätte, bevor man dann am letzten Tag wieder die Rückreise antrat.

 

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