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Die Freitags-Männerturnergruppe des SVK zog es 2012 zum Wandern nach Österreich ins Tannheimer Tal.

Blick ins Tannheimer TalNachdem die Zimmer im Gästehaus bezogen waren, wurden auch gleich die Wanderstiefel geschnürt und die erste Tour gestartet. Bei herrlichem Wanderwetter ging es aufwärts zu dem ersten Anlaufpunkt, dem Adlerhorst. Von hier aus war ein wundervoller Blick auf den Haldensee und die Krinnenspitze gegeben, die auch noch ein Ziel für dieses Wanderwochenende sein sollte. Anschließend ging es dann weiter Bergauf, vorbei an Fauna und Flora der Bergwelt mit Blick auf die Läuferspitze, zum Füssener Jöchle auf 1808m. Die gute Fernsicht und das tolle Wetter luden zum Verweilen ein.

Der Abstieg verlief dann entlang der Füssener Jöchle Bahn bis zur Talstation und zurück ans Gästehaus. Die Wassertretanlage vor dem Gästehaus war nun eine willkommene Gelegenheit um den Füßen eine Erholung zu gönnen und im Sonnenschein noch eine kleine Relaxingrunde einzuläuten. Der kulinarische Tagesabschluss wurde in einem nahegelegenen Gasthaus begonnen und später bei lauer Sommernacht im Gästehaus mit Blick auf die Bergwelt bei Sonnenuntergang fortgesetzt.

Die "Aggenstein"-StürmerAm zweiten Tag ging es wieder gut gestärkt auf die Strecke. Ziel war die Bad Kissinger Hütte mit einem Abstecher auf den Aggenstein. Zunächst auf gut ausgebauten Wegen, ging es dann weiter auf steinigen Pfaden dem Ziel entgegen. Kurze Pausen ermöglichten bei einer tollen Fernsicht weite Blicke in die umliegende Bergwelt. Bei strahlend blauem Himmel war eine Rast auf der Bad Kissinger Hütte auf ca. 1790m zum Entspannen angesagt. Die Energiereserven wurden mit isotonischen Getränken aufgefrischt um noch den weiteren Anstieg auf den Aggenstein bewerkstelligen zu können.

Der Aggenstein war auch Ziel vieler anderer Touristen und so herrschte beim Aufstieg eine rege Kletterei auf den letzten Höhenmetern bis zum Ziel. Am Gipfelkreuz des Aggenstein auf 1987m angekommen, erfolgte sofort der Eintrag ins Gipfelbuch und das obligatorische Gipfelfoto zur Erinnerung wurde erstellt. Auch hier lud das herrliche Wetter zum Verweilen ein.

Der Abstieg führte zunächst wieder zur Bad Kissinger Hütte um dann weiter zur Seben Alpe auf 1500m zu gelangen. Um nach der fortgeschrittenen Zeit den Abstieg zu beschleunigen ging es hoch zum Füssener Jöchle um mit der Füssener Jöchle Bahn einen schnellen abstieg ins Tal zu ermöglichen. Das Abendessen nahmen wir auf Empfehlung in Pfronten in einem urigen Biergarten ein und den abschließenden Tagesausklang machten wir wieder bei den Gastgebern.

Blick auf den HaldenseeFür den dritten Tag war der Aufstieg auf die Krinnenalpe vorgesehen. Los ging es mit den Pkws zum Parkplatz der Sesselbahn in Nesselwängle. Geplant war die Auffahrt zur Krinnenalpe um mit der Sesselbahn die ersten Höhenmeter hinter uns zu bringen. Das weitere Ziel war dann die Gräner Ödenalpe. Ein Teil der Gruppe wählte den Aufstieg über den Gamsbocksteig um nach der Querung der 2000m hohen Krinnenspitze die Gräner Ödenalpe beim Abstieg anzusteuern. Die zweite Gruppe ging entlang dem Alpenrosenweg vorbei an der Nesselwängler Edenalpe aufwärts zur Gräner Ödenalpe. Beide Gruppen erreichten schließlich das Ziel. Kleine Stärkungen wurden an der Hütte gereicht und die Zeit zum Plaudern und zur Erholung genutzt. Lange konnten wir jedoch den Platz an der Sonne nicht genießen denn es zogen Wolken auf und es begann auch kurz darauf zu regnen. Daher wurde für den Rückweg der Alpenrosenweg und dann auch wieder die Talfahrt mit der Sesselbahn gewählt.

Da am späten Nachmittag das Wetter wieder schöner wurde, haben wir kurz entschlossen noch zu einer Runde um den Haldensee gestartet. Hierbei begleitete uns nun wieder schönster Sonnenschein und der Seeblick bot sich mit der Spiegelung des blauen Himmels im See von seiner schönsten Seite. Der gegen Abend immer größer werdende Hunger verleitete uns zu einem "Déjà-vu" in Pfronten wo wir schon am Vorabend bestens mit kulinarischen Hochgenüssen verwöhnt wurden.

Am vierten Tag war leider schon wieder die Rückreise angesagt. Nach dem Kofferpacken und einem abschließenden Frühstück wurde das Gepäck in die Autos verladen. Wir verabschiedeten uns von den Gastgebern und traten die Heimreise an.

 

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