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Königheimer Turner im Deutschlandfieber

Turnschau des SV Königheim in der Brehmbachtalhalle unter dem Motto „Schwarz-Rot-Gold“

 

Anlässlich des WM-Jahres stand die Turnschau des SV Königheim ganz unter dem Motto „Schwarz-Rot-Gold“. Die Brehmbachhalle wurde kurzerhand in die „Deutschlandhalle“ umfunktioniert. Überall schmückten Fahnen und Fußbälle die Halle, fast so als wäre die WM noch einmal zurückgekehrt.
Turnschau des SV Königheim in der Brehmbachtalhalle unter dem Motto „Schwarz-Rot-Gold“
Die Turnschau des SV Königheim bot den rund 300 Gästen ein umfangreiches sportliches und turnerisches Programm. Jede Gruppe, angefangen bei den ganz Kleinen bis hin zur Jugend, repräsentierte eine Region Deutschlands. Dabei gingen einige Gruppen auch auf die regionaltypischen Sportarten ein.


Den Anfang machten die Kleinsten des Vereins. Die gerade einmal zwei bis drei Jahre alten Kinder des Eltern-Kind-Turnens gaben einen Einblick in ihre Übungsstunden. Zum Thema haben sich die Kinder Berlin gemacht. Gekonnt stolzierten sie dabei schon auf dem Schwebebalken entlang und sprangen schnurstracks in den Wannsee. Da sie bei dem Badespaß aber ein Unwetter überraschte. mussten sie schnell ihre Sachen packen und nach Hause rennen.
Weiter ging es mit den schon etwas größeren Rennmäusen. Auch die vier- bis fünfjährigen, die bereits für das Kinderturnabzeichen trainieren, zeigten, dass Bewegen Spaß machen kann. „Deutschland bewegt sich“ heißt das Motto der Rennmäuse. Herumtoben, Tanzen und einfach Spaß haben, so lernen die Kleinen früh, dass ihnen Bewegung gut tut und auch Freude bereitet
Die Freizeitgruppe, bestehend aus Jungen und Mädchen von der ersten bis zur dritten Klasse, stellte den Zuschauern die Nordsee vor. Da sich die Freizeitgruppe an Kinder richtet, die weniger am Geräteturnen, aber trotzdem an Bewegung interessiert sind, gestalteten sie ihre Showeinlage zur „Nordsee-Hymne Westerland“ von den Ärzten hauptsächlich mit Ball und Tuch. So balancierten sie beispielsweise geschickt den Ball auf einem Tuch hin und her.
Ein besonderes Highlight stellten die Jungen der ersten und zweiten Klasse dar. So bekam Königheim im Zuge ihrer Vorführung nämlich eine Skisprungschanze. Zunächst demonstrierten die „Schwarzwaldadler“ auf ihrer aus Turngeräten gebauten Schanze, teilweise sogar in Winterbekleidung, Trainingsvorbereitungen der Deutschen Skiadler. Danach ging es zum Schanzentisch, wo sie mit kleinen Teppichen die Schanze herunterbrausten.
Aber auch die Mädchen von der zweiten bis vierten Klasse überzeugten durch eine tolle Vorführung. So zeigten sie verschiedene Übungen und Sprünge am „Zittergerät Schwebebalken“. Vor allem bei den hohen Pyramiden, die den Mädchen keine Probleme bereiteten, stockte den Zuschauern der Atem. Neben „Deutschland - Ein Sommermärchen“, das sich die Jungs vom Freizeitturnen zum Motto gemacht haben, gab es natürlich noch viele andere Vorführungen im Rahmen der Turnschau des SV Königheim. Beim „Klins- Camp“ zeigten die Buben der dritten bis sechsten Klasse, auf turnerische Weise die etwas anderen Trainingsmethoden von Jürgen Klinsmann im Vorfeld der WM. Die Mädchen der fünften Klasse präsentierten, wie sie den „Männerbarren“ durch kreative Weise auch für das Mädchen-Geräteturnen einsetzen können.
Auch das Oktoberfest fand in der Turnschau seinen Platz. Die beiden Freizeitgruppen von Jungen und Mädchen der vierten bis achten Klasse führten in bayerischen Trachten einen ganz besonderen Tanz vor, bei dem die Party-Stimmung nicht zu kurz kam. Den krönenden Abschluss des zweieinhalbstündigen Programms machten dann die Harz-Hexen. Die Jugendlichen Turner und Turnerinnen boten den Zuschauern im großen Finale dann noch einmal einen zauberhaften Hexentanz gespickt mit turnerischen Elementen. Obgleich die Gruppe erst einen Tag zuvor in voller Besetzung proben konnte, überzeugte ihre Vorführung vor allem durch die bis ins Detail geplante Inszenierung.
Im Anschluss lobte Bürgermeister Ewald Wolpert das „beispielhafte Turnen“ aller Kinder und Jugendlichen. „Es ist fantastisch, was hier alle geleistet haben. Von den ganz Kleinen bis hin zu den Jugendlichen, denn darin steckt viel Arbeit“, brachte er seine Begeisterung zum Ausdruck.
Auch Vorsitzender Michael Berthold und Turnabteilungsleiter Karlheinz Riehle, der auch die Moderation übernommen hatte, zeigten sich mit der Turnschau 2006 äußerst zufrieden und lobten noch einmal das Engagement aller rund 150 Beteiligten.

FN vom 29.Nov. 2006

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